13 Sep 2017

Hinlenken statt ablenken

Immer besser und effizienter werden und permanent erreichbar sein: Das laugt uns aus bis hin zur Erschöpfung. Die NZZ stellt in ihrer Serie über Achtsamkeit in der Wirtschaft fest, dass Abwesenheit im Arbeitsalltag die Regel ist: «Ausnahmslos jeder wünscht sich mehr Klarheit, eine bessere Konzentrationsfähigkeit und endlich mal wieder zu sich kommen.» Was tun? shape your mind yoga und allDates sind dieser Frage nachgegangen.

Gemäss Job-Stress-Index 2016 erlebt jeder vierte Erwerbstätige am Arbeitsplatz Belastungen, die höher sind als seine Ressourcen. Das führt zu Leistungseinbussen, die Gesundheitsförderung Schweiz mit rund 5,7 Milliarden Franken pro Jahr beziffert. allDates ist tagtäglich mit diesem Phänomen konfrontiert. Seit Jahren unterstützen sie Unternehmen darin, mehr Wertschöpfung zu erzielen. Durch konsequenteres Verhalten, bessere Führung und weniger Verschwendung. Klingt nach McKinsey? Klar, gehts am Ende um die Wirtschaftlichkeit. Aber wer um jeden Preis und kurzfristig Kosten senken wolle, komme nicht weit, sagen die Profis von allDates.

Ihr Credo: Wenn ein Unternehmen zu den Besten gehören will, muss es den Menschen im Unternehmen die Chance geben, besser zu werden. Die Frage ist wie? Zusammen mit allDates habe ich das Ressourcenmanagement mit 3 L entwickelt: luege, löse, länke. In einem kontinuierlichen Prozess von beobachten, üben, reflektieren und verbessern. Denn unser Denken und Verhalten ist oft festgefahren wie in einer Schallplattenrille. Raus aus der Rille, das geht nicht von heute auf morgen, sondern will konsequent geübt werden. Das lohnt sich – für mich als Mensch und für mein Umfeld. Christoph Gantner von allDates: «Der springende Punkt ist, die eigene Schallmauer im Kopf zu durchbrechen, dann hast du doppelt so viele Ressourcen.» 2018 wollen wir mit dem Ressourcenmanagement mit 3 L in einem Pilotprojekt erste Erfahrungen sammeln.

Luege: Film ab auf der inneren Leinwand

  • Verschwendung durch: Ablenkung, Aktionismus, Trägheit
  • Fehlende Kennzahlen: Wie gehts mir eigentlich? Wie manage ich meine Ressourcen?
  • Innere Führungsschwäche: Mindwandering, Inkonsequenz, Impulsivität

Löse: raus aus der Komfortzone

  • Altes loslassen, offen sein für Neues, Vertrauen gewinnen
  • VerANTWORTung: auf Impulse unmittelbar und adäquat antworten lernen
  • Nicht delegieren an den Chef, die Partnerin, den Arzt oder die Wirtschaftslage

Länke: innere Wertschöpfung

  • Die Fähigkeit entwickeln, sich selber zu kalibrieren
  • Die eigenen Ressourcen klug managen
  • Stille Reserven aufbauen, die den Herausforderungen standhalten


Dranbleiben.
 Im nächsten Blog skizziere ich, wie sich das Ressourcenmanagement mit 3 L im Unternehmen umsetzen lässt.