30 Mai 2016

LSD Yoga. Long, slow and deep.

Die Schlechtwetteralternative: Yogaworkshop am Sonntagnachmittag. Dem Gehirn eine Auszeit gönnen. Die Faszien lösen, bis sie quietschen vor Freude. Den Atem gefühlt ausdehnen bis ins All. Genaue Infos unter Agenda!

Langsames Yoga mit länger gehaltenen Stellungen möchte die Aufmerksamkeit lenken und sagen: Schau genau hin. Wie fühlt sich das an? Was passiert da? Wie reagiert mein Körper darauf? Bis das Bewusstsein in jeder Zelle angekommen ist. Das trainiert das Gehirn. Verfeinert die Neuromotorik und die Sensorik, also alles, was an Reizen zwischen Gehirn und Körper hin- und herfliesst. Je bewusster ich diese Impulse wahrnehmen kann, desto wohler fühle ich mich.

Wenn ich genau dahingehe, wo es passiert, immer wieder und über längere Zeit, entsteht etwas im Kopf, das vergleichbar ist mit einem Rausch. Als würde ich abheben in eine innere Stratosphäre. Dort ist alles ein bisschen leichter und luftiger, es herrscht kein Gedränge von Geschichten und Gedanken und das Zeitgefühl ist mehr Slowmotion als Schnelldurchlauf.

Dieser Zustand kann auch danach noch einige Zeit anhalten und gemäss Workshopteilnehmenden folgende Nebenwirkungen entfalten:
«Ich fühle mich gefestigter und gelassener.»
«Ich habe durchgeschlafen und bin frisch und ausgeruht.»
«Ich konnte endlich mal wieder Abstand nehmen vom vielen Studieren.»

Was so viele positive Vibrations erzeugt, möchte man wiederholen. Wunderbar, denn über längere Zeit eingenommen, hat LSD Yoga einen transformierenden Effekt.